Kunstauktion 2017 – Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir im Dezember in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses Kunstwerke zugunsten unserer Menschenrechtsarbeit versteigern, dieses Jahr zum 46. Mal. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Mithilfe und laden Sie ein, sich mit der Einreichung künstlerischer Arbeiten zu beteiligen.

Der Termin und das Programm:

Die Auktion findet am Sonntag, dem 3. Dezember 2017 im „Tanas“ im Foyer der Bochumer Kammerspiele statt. Die Versteigerung beginnt um 12:00 Uhr und wird etwa bis 17:00 Uhr dauern.

Sie können sich beteiligen:

Es eignen sich Kunstgegenstände jeder Art, pro Geber sollten jedoch nicht mehr als drei eingereicht werden. Ein Drittel des bei der Auktion erzielten Erlöses – sie wird wie immer von Thom Pokatzky professionell durchgeführt werden – können Sie als Aufwandsentschädigung erhalten. Es würde unserer Arbeit sehr zugute kommen, wenn Sie auf diesen Betrag verzichten könnten oder ihn nach der Auszahlung durch uns zugunsten von Amnesty International spenden würden. Im letzten Fall erhalten Sie über diesen Betrag eine Spendenquittung.

Wie es funktioniert:

Bitte reichen Sie zwischen dem 22.10. und 5.11. (möglichst schon in der ersten Woche!) bis zu 3 Kunstwerke unter Verwendung des Lieferscheins im Café Ferdinand, Ferdinandstr. 44, 44789 Bochum ein. Wichtige Regeln im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Auktion erhalten Sie im Leitfaden.

Damit wir Ihre Werke sicher identifizieren können, füllen Sie bitte die Beschriftungsformulare aus und legen sie Ihren Werken bei. Gerne können Sie dazu das Onlineformular unter www.amnesty-bochum.de/Lieferschein nutzen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, ein digitales Foto Ihres Werks für die Online-Galerie beizufügen. Alternativ können Sie die Fotos auch per Email an kunstauktion@amnesty-bochum.de senden.

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Ich stehe zum Menschenrecht Asyl zu suchen, weil…

«Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.» – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 14

Beim Sommerfest an der Ruhr-Uni und beim Fest des Initiativkreises Flüchtlingsarbeit haben wir euch gefragt, warum ihr zu dem Menschenrecht steht, Asyl zu suchen. Herausgekommen ist eine schöne Fotoserie:

Offener Brief: Recht auf Bildung gilt auch für Geflüchtete

Amnesty International Bochum unterstützt den Offenen Brief des Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur- BoFo e.V., in dem verschiedene Bochumer Organisationen, Gruppen und Initiativen fordern, geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Bochum endlich zu ermöglichen, zur Schule zu gehen.

Offenen Brief als PDF herunterladen

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Keine Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan – Jetzt vor Ort Verantwortung übernehmen!

Am 14. Dezember wurde die erste Sammelabschiebung aus der Bundesrepublik nach Afghanistan vollzogen – trotz 1.600 Toten und mehr als 3.500 verletzten Zivilist*innen allein im ersten Halbjahr 2016, Terroranschläge wie in Kabul (21. November, mindestens 27 Tote) oder im von der Regierung zuvor als sicher eingestuften Masar-i-Sharif (10. November, mindestens 4 Tote, 128 Verletzte, deutsches Konsulat in Trümmern) zeigen ganz klar: Afghanistan ist nicht sicher. Nach über 30 Jahren herrscht dort immer noch Krieg. Das Auswärtige Amt rät vor der Einreise in Afghanistan ab.

  • Wir fordern die Leitung und die Beschäftigten der Ausländerbehörde der Stadt Bochum auf: Machen Sie keine Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan möglich! Es sind Sie, die Beschäftigten der lokalen Ausländerbehörde, die den Prozess der Abschiebungen in Gang setzen. Sie entscheiden faktisch, welche Namen auf den Abschiebelisten stehen. Daher können Sie auch konkret dafür sorgen, dass kein Mensch aus unserer Stadt ins Kriegsgebiet abgeschoben wird. Sie stehen jetzt vor der Entscheidung, entweder Grundsätze der Menschenrechte zu beachten – oder sich durch die Vorbereitung, Mitarbeit und Ermöglichung der Abschiebungen auch ganz persönlich mit verantwortlich zu machen.
  • Wir fordern den Rat der Stadt Bochum auf: Sprechen Sie sich in einem Beschluss gegen Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan aus! Geben Sie den Beschäftigten der Ausländerbehörde, die sich nicht durch die Mitarbeit an den Abschiebungen mit verantwortlich machen wollen, damit politisch Rückendeckung. Machen Sie deutlich, dass Sie als politisch Verantwortliche von der Bochumer Verwaltung erwarten, dass sie Grundsätze der Menschenwürde einhält und sich nicht an Abschiebungen in Kriegsgebiete beteiligt.
  • Wir fordern Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtdirektor Michael Townsend auf: Übernehmen auch Sie Verantwortung! Machen Sie als Chef der Bochumer Verwaltung und als kommunaler Flüchtlingskoordinator deutlich, dass Sie sich gegen diese menschenfeindlichen Abschiebungen stellen und machen Sie klar: Afghanistan ist nicht sicher!

Wir fordern die Bochumer Mitglieder der Parteien auf: Machen Sie deutlich, dass Sie von Ihren Fraktionen im Rat sowie von den lokalen Verantwortlichen in Ausländerbehörde und Verwaltungsvorstand erwarten, Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan zu verhindern. Erklären Sie unmissverständlich, dass Sie ein Kapitulieren derjenigen, die hier vor Ort Entscheidungen treffen, nicht akzeptieren. Setzen Sie sich darüber hinaus auf allen Ebenen, auch auf Landes- und Bundesebene, für einen Stopp der Abschiebungen ein. Machen Sie Druck, damit die erzwungenen Vereinbarungen mit der afghanischen Regierung zur Aufnahme von Geflüchteten rückgängig gemacht werden.

Afghanistan ist nicht sicher – keine Abschiebungen in Kriegsgebiete!

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45. Kunstauktion erfolgreich abgeschlossen

Bereits zum 45. Mal haben die Bochumer Amnesty-Gruppen Kunstwerke zugunsten der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International versteigert. Die Auktion fand am 11. Dezember im Tanas, der Gastronomie der Bochumer Kammerspiele, statt und ging mit einem Ergebnis von rund 5.500 Euro zuende. Etwa 100 Werke fanden im Laufe des Tages einen neuen Besitzer. Die Werke sind unter kunstauktion.amnesty-bochum.de in einer Online-Galerie zu sehen.

Ganz herzlich möchten wir uns auch dieses Jahr wieder bei allen teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern bedanken! Informationen zum Erhalt der Aufwandsentschädigung sowie zur Rücknahme nicht verkaufter Werke erhalten Sie in den nächsten Tagen per Post.

Mit viel Elan führte Auktionator Thom Pokatzky die zahlreich erschienenen Gäste durch die gut fünfstündige Auktion. Das Publikum verfolgte interessiert das vorne präsentierte Angebot an Gemälden, Zeichnungen, Fotografien, Plakate und anderen Kunstwerken. Gefragt waren dabei vor allem die Objekte im Preissegment bis etwa 200 Euro. Immer wieder kam es zu Bieterwettstreiten, an deren Ende ein Werk oft für ein Vielfaches seines Mindestgebotes verkauft wurde.

Von den Einnahmen verbleibt ein Drittel als Aufwandsentschädigung bei den Künstlern; darüber hinaus werden alle Materialkosten aus den Einnahmen finanziert. Zum Gewinn hinzu kommen hingegen die Einnahmen des Mexico- und Bücherstandes sowie die während der Auktion eingenommenen Spenden. Der verbleibende Gewinn für Amnesty International wird daher erst nach vollständiger Abrechnung feststehen. Fest steht jedoch bereits, dass sich der hohe Aufwand zur Vorbereitung der Auktion wieder einmal sehr gelohnt hat.

Online-Galerie zur Kunstauktion 2016

Die Galerie zur Amnesty-Kunstauktion 2016 ist jetzt online!

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten versteigern die Bochumer Amnesty-Gruppen in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses Kunstwerke zugunsten der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International, dieses Jahr zum 45. Mal. Seit heute können Sie die Werke bereits in einer Online-Galerie betrachten und Ihre Favoriten auswählen. Unter den Hammer kommen sie dann am dritten Adventssonntag. Der Erlös der Auktion kommt der Arbeit von Amnesty International zugute.

Das Wichtigste in Kürze:

Was 1971 mit einem kleinen Markt für Kunst und Bücher begann, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer starken Zusammenarbeit von engagierten Künstlern und Menschenrechtlern entwickelt, von der alle Seiten profitieren. Künstlerinnen und Künstler schätzen die Auktion als gute Gelegenheit, ihre Werke einem interessierten Publikum vorzustellen. Besucher können sich von vielfältigen Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen verzaubern lassen oder rare signierte Plakate, Bücher oder Tonträger entdecken. Für Amnesty International schafft die Auktion die Möglichkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Menschenrechte zu lenken und zugleich die Finanzierung ihrer Arbeit sicherzustellen. Geld, das für Informationsveranstaltungen und Kampagnen in Bochum ebenso benötigt wird, wie für weltweite Recherchen vor Ort, die Menschenrechtsverletzungen ans Licht bringen.

Wir haben die Kunstwerke jeweils einem der drei Blöcke zugeordnet, zu erkennen an der Katalognummer in der Online-Galerie. Falls Sie besonderes Interesse an einzelnen Objekten haben, ziehen wir Kunstwerke innerhalb der Blöcke gerne vor. Wir bitten um Verständnis, dass die oben genannten Zeiten für die einzelnen Blöcke nur ungefähr gelten und es zu kleinen Abweichungen im Verlaufe der Auktion kommen kann.

Sollten Sie an diesem Termin keine Zeit haben, nehmen wir gerne auch per Brief (Amnesty International / z.H. Ingrid Schleicher / Brenscheder Str. 84 / 44799 Bochum), Fax (+49 3222 9329375) oder Email (mit eingescannter Unterschrift) Ihr Maximalgebot für die Werke Ihrer Wahl entgegen. Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, uns anzusprechen!

Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte (Quelle: United Nations Assistance Mission in Afghanistan – UNAMA) unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache: Afghanistan ist kein sicheres Land! Nicht für die Menschen, die dort leben, und erst recht nicht für Asylsuchende, die dorthin abgeschoben werden sollen. Afghanische Flüchtlinge müssen in Deutschland und anderen EU-Staaten weiterhin Aufnahme finden und Schutz erhalten!

Der aktuelle Jahresbericht von Amnesty International zu Afghanistan führt auf, dass sich die Sicherheitslage im ganzen Land massiv verschlechterte. Die afghanische Regierung ist nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu schützen. Die Verantwortung für 70% der Opfer tragen die Taliban und andere bewaffnete Gruppen, 16% werden gar den afghanischen Sicherheitskräften und ihren Verbündeten zugerechnet. Zudem greifen die Taliban verstärkt „weiche“ und zivile Ziele an. Im Jahr 2015 gab es knapp 200.000 Binnenvertrieben in Afghanistan, von denen die meisten keinerlei humanitäre Hilfe seitens der Behörden erhielten. Über 6 Millionen Afghanen sind laut dem Afghanistan-Beauftragten der Vereinten Nationen, Mark Bowden, unmittelbar von Kampfhandlungen betroffen. Das Ministerium für Frauenangelegenheiten registrierte von März bis Dezember 2015 Tausende Fälle von Gewalt gegen Frauen. Es herrschte weiterhin ein Klima der Straflosigkeit. Menschenrechtsverteidiger wurden von verschiedenen Seiten bedroht, eingeschüchtert und gewaltsam angegriffen. Die Behörden gingen entsprechenden Fällen nicht nach und zogen die Täter nicht zur Rechenschaft. Journalisten und Menschenrechtsverteidiger äußerten die Befürchtung, dass eine vom Parlament beschlossene Reform des Gesetzes über Massenmedien das Recht auf freie Meinungsäußerung noch weiter untergraben könnte. Die Todesstrafe wurde weiterhin verhängt, oft nach unfairen Verfahren.

Deshalb rufen die Bochumer Gruppen von Amnesty International zur Teilnahme an der von „Nedaje Afghan نداى افغان – Afghanischer Aufschrei – Afghan Outcry Düsseldorf“ organisierten Demonstration am Samstag, dem 26.11.2016 in Düsseldorf auf.

Der Aufruf von Afghan Outcry Düsseldorf im Wortlaut: „Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“ weiterlesen

Aufruf zur Amnesty-Kunstauktion 2016

Wie schon in den vergangenen Jahren versteigern die Bochumer Amnesty-Gruppen im Dezember in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses Kunstwerke zugunsten der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International, dieses Jahr zum 45. Mal. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Mithilfe und laden Sie ein, sich mit der Einreichung künstlerischer Arbeiten zu beteiligen. Die Auktion beginnt am Sonntag, dem 11. Dezember 2016 um 12:00 Uhr. Ihre Kunstwerke können sie vom 23. Oktober bis 6. November im Café Ferdinand (nahe Bochum Hbf) einreichen. Wenn sich Kunst und Menschenrechte zusammentun, profitieren alle davon: Künstlern bietet es eine gute Gelegenheit, ihre Werke vor einem interessierten Publikum zu präsentieren. Besucher können sich von vielfältigen Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen verzaubern lassen, oder rare signierte Plakate, Bücher oder Tonträger entdecken. Und unseren beiden Bochumer Amnesty-Gruppen ermöglicht die Kunstauktion die stetige Arbeit für die Menschenrechte: sie schafft öffentliche Aufmerksamkeit für unsere Anliegen, und sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung unserer Arbeit. Und damit ist wiederum allen Menschen geholfen, die in ihrem Land unter Menschenrechtsverletzungen leiden, die durch Amnesty International ans Licht gebracht werden.

Es eignen sich Kunstgegenstände jeder Art. Pro Geber sollten jedoch nicht mehr als drei Objekte eingereicht werden. Ein Drittel des bei der Auktion erzielten Erlöses – sie wird wie immer von Thom Pokatzky professionell durchgeführt werden – können Sie als Aufwandsentschädigung erhalten. Es würde unserer Arbeit sehr zugute kommen, wenn Sie auf diesen Betrag verzichten könnten oder ihn nach der Auszahlung durch uns zugunsten von Amnesty International spenden würden. Im letzten Fall erhalten Sie über diesen Betrag eine Spendenquittung.

Wie es funktioniert Bitte reichen Sie im Zeitraum vom 23.10.-06.11. (möglichst schon in der ersten Woche!) bis zu 3 Kunstwerke im Café Ferdinand (Ferdinandstr. 44) ein. Wichtige Regeln im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Auktion finden Sie im Leitfaden. Damit wir Ihre Werke sicher identifizieren können, füllen Sie bitte den Lieferschein aus und legen sie Ihren Werken bei. Verwenden Sie unsere Aufkleber, um Ihre Werke eindeutig zu kennzeichnen.

Gerne können Sie das Onlineformular unter kunstauktion.amnesty-bochum.de/lieferschein nutzen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, ein digitales Foto Ihres Werks für die Online-Galerie beizufügen. Alternativ können Sie die Fotos auch per Email an kunstauktion2016@amnesty-bochum.de senden.

Bitte achten Sie bei empfindlichen Werken auf eine sichere Verpackung. Zur Abgabe sehr großformatiger Arbeiten können Sie auch einen Abgabetermin mit Ingrid Schleicher, Tel. 0234-381661 (AB) vereinbaren. Sie können gerne einen Mindestverkaufspreis angeben. Unserer Erfahrung nach ist ein niedriges Mindestgebot eine gute Voraussetzung für den Auktionserfolg (z.B. 20-50 € für Lithografien, 50-200 € für Unikate).

Wofür wir den Erlös verwenden Der Auktionserlös dient dazu, die Arbeit von Amnesty International – die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte – zu fördern. Amnesty International recherchiert zuverlässig und professionell zur Menschenrechtssituation in allen Ländern und begleitet Einzelschicksale kontinuierlich. Für Menschen in Haft gehen jedes Jahr ungezählte Briefe und Telefaxe in alle Welt. Wir unterstützen konkrete Projekte und arbeiten unabhängig von einzelstaatlichen Interessen. Menschen, die psychisch und physisch verfolgt werden, erhalten medizinische, psychologische und rechtliche Betreuung.