Seebrücke-Demo in Bochum: Stoppt das Sterben!

Seebrücke Demonstration in Bochum
Stoppt das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste!
Samstag 06.10.2018, Treffpunkt 11:30 Uhr Bochum HBF

Auf Initiative des Bochumer Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit findet am Samstag, den 6. Oktober eine #Seebrücke-Demonstration in Bochum statt, zu der wir mit aufrufen!

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Anstatt Grenzen dicht zu machen und Seenotretter*innen zu kriminalisieren, brauchen wir sichere Fluchtwege und Häfen und solidarische Städte, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen.

Momentan werden die Rettungsschiffe daran gehindert, Flüchtende auf dem Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Das Engagement der Seenotrettungsorganisationen wird kriminalisiert und ihre Schiffe am Auslaufen gehindert. In Seenot geratene Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland Libyen zurück zu bringen, verstößt gegen internationales Recht. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen erklärt: „Nach geltendem Recht müssen Menschen, die aus Seenot gerettet werden, zu einem sicheren Ort gebracht werden.“

Gegen diese menschenverachtende Politik hat sich die internationale SEEBRÜCKE-Bewegung gebildet – getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte.

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Redebeitrag von Amnesty Bochum bei der Seebrücke-Demo in Essen

Mehr als 2200 Menschen sind laut Polizeizählung bei der Seebrücke-Demonstration am 13.07.2018 für die Seenotrettung auf die Straße gegangen. Neben Redebeiträgen von zahlreichen anderen Organisationen wie Treffpunkt Asyl und der Medizinischen Flüchtlingshilfe und erschütternden Berichten Überlebender gab es auch eine Rede von Amnesty International Bochum:

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Tag der Menschenrechte

Interkulturelle Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2017

Der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit ist ein Zusammenschluss von mehr als 40 Bochumer Organisationen und Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, darunter auch Amnesty International Bochum. Wie auch in den vergangenen Jahren feiert der Initiativkreis am 10. Dezember den „Internationalen Tag der Menschenrechte“. In diesem Jahr laden wir alle Interessierten in die Rotunde ein, wo es ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Theater geben, u.a. Roma Art-Action, Canan Güzel, OSTWEST.

Der Kabarettist Christoph Sieber wird neben Auszügen aus seinem Programm den Verein RESQSHIP präsentieren. Gemeinsam mit Ingo Werth (RESQSHIP | Hamburg) werden im Anschluss Aspekte der Fluchtroute über das Mittelmeer nach Europa erläutert. Die Spenden der diesjährigen Veranstaltungen gehen dem in Bochum mitgegründeten Verein für zivile Seenotrettung zugute. Die Veranstaltung beginnt findet zwischen 16:00 Uhr und 20:00 Uhr in der Rotunde Bochum statt.

Der Eintritt ist frei

Alles im Wunderland & United Voices

Einladung zu Theater, Musik und Informationen am Freitag, dem 20. Januar von 18:30-21:30 Uhr in der Christuskirche Bochum. Der Eintritt ist frei.

United Voices und der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit laden zu einem Abend der Begegnung und des Kennenlernens in die Christuskirche ein. Hauptakt ist das anrührende Theaterstück `Alles im Wunderland´, in dem sich 20 geflüchtete Menschen auf ihren Weg machen. Sie begegnen sich im Wunderland suchen und entdecken die eigene Identität und Träume. Ein Stück vom Entdecken, Finden, Suchen nach Etwas und Allem im Wunderland. Dazu gibt es Musikdarbietungen vom United Voices Chor, der Bochumer Gruppe Yaka­mos, verschiedenen Einzelmusikern, sowie Wortbeiträgen von Treffpunkt Asyl und Refugee Strike Bochum. Diver­se Orga­ni­sa­tio­nen der Flücht­lings­ar­beit bie­ten Info­ti­sche und kuli­na­ri­sche Spe­zia­li­tä­ten an.

Das Stück, das 20 Flücht­lin­ge – unter ihnen Syrer und Eri­tre­er – aus eige­nen Erfah­run­gen her­aus ent­wi­ckelt haben, arbei­tet mit der Illu­si­on vom „Wun­der­land“, dem Ankom­men hier, der Ent­täu­schung und dem Moment, der dar­in besteht, sich sel­ber wie­der zu fin­den. In und um das Stück her­um sind Auf­trit­te des United Voices Chors mon­tiert, der sich aus dem Jun­gen Schau­spiel­haus Bochum her­aus zu einer nicht nur mehr­spra­chi­gen, son­dern viel­stim­mi­gen For­ma­ti­on ent­wi­ckelt hat.

Programm:
  • 18.20 Uhr Entree: Yalcin Karakus (Sas) und Tharik Thabit (Kanoun)
  • 18.45 Uhr Begrüßung Frank Taschner
  • 18.50 Uhr Alles im Wunderland – defacto
  • 19.50 Uhr United Voices
  • 20.05 Uhr Pause
  • 20.30 Uhr HipHop
  • 20.35 Uhr Treffpunkt Asyl/RefugeeStrike
  • 20.50 Uhr Soufian Nasuv Romalieder
  • 21.00 Uhr Yakamos