Filmvorführung: intersexion

Die Amnesty International Hochschulgruppe Bochum lädt am 3. Mai 2018 dazu ein, den Film „intersexion“ von Gary Lahood anzusehen und im Anschluss mit Aktivist*in Şefik_a über das Thema zu disktuieren, insbesondere die Problematik der menschenrechtsverletzenden Eingriffe an intergeschlechtlichen Menschen, vor allem Kindern. Mit diesen unumkehrbaren Operationen wird u.a. ihr Recht auf körperliche Integrität verletzt.

Der im Mai 2017 veröffentlichte Amnesty-Bericht „Zum Wohle des Kindes?“ stellt fest, dass diese Eingriffe in den meisten Fällen medizinisch nicht notwendig sind und nur durchgeführt werden, damit die Kinder der Norm entsprechend wie „eindeutige“ Mädchen und Jungen aussehen. Die Konsequenzen der Operationen sind gravierend und können lebenslange negative Auswirkungen auf die Gesundheit, das Sexualleben, die Fruchtbarkeit, die psychologische Situation und auf die Geschlechtsidentität haben. Das Thema ist seita dem positiven Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2017 zur Schaffung eines Geschlechtseintrages jenseits von „männlich“ und „weiblich“ sehr aktuell. Die menschenrechtsverletzenden Eingriffe finden weiterhin statt.

Die Dokumentation „intersexion“ wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt (68 min.).“

Download: Flyer Intersexion (PDF, 1 MB)