Tag der Menschenrechte

Interkulturelle Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2017

Der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit ist ein Zusammenschluss von mehr als 40 Bochumer Organisationen und Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, darunter auch Amnesty International Bochum. Wie auch in den vergangenen Jahren feiert der Initiativkreis am 10. Dezember den „Internationalen Tag der Menschenrechte“. In diesem Jahr laden wir alle Interessierten in die Rotunde ein, wo es ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Theater geben, u.a. Roma Art-Action, Canan Güzel, OSTWEST.

Der Kabarettist Christoph Sieber wird neben Auszügen aus seinem Programm den Verein RESQSHIP präsentieren. Gemeinsam mit Ingo Werth (RESQSHIP | Hamburg) werden im Anschluss Aspekte der Fluchtroute über das Mittelmeer nach Europa erläutert. Die Spenden der diesjährigen Veranstaltungen gehen dem in Bochum mitgegründeten Verein für zivile Seenotrettung zugute. Die Veranstaltung beginnt findet zwischen 16:00 Uhr und 20:00 Uhr in der Rotunde Bochum statt.

Der Eintritt ist frei

Filmabend „Trapped by Law“ und Rap-Konzert mit Roma Art-Action

Kefaet, Hikmet und Selamet Prizreni sind Musiker. Zugleich sind sie Roma, Angehörige der größten europäischen ethnischen Minderheit, die in ganz Europa diskriminiert und verfolgt wird. Als politisches Künstlerkollektiv „Roma Art-Action“ setzen sich die Brüder grenzüberschreitend gegen Antiziganismus, Diskriminierung und Abschiebungen ein.

Kefaet und Hikmet wurden im Kosovo, Selamet in Deutschland geboren. Die Brüder sind in Essen aufgewachsen, haben in Deutschland gearbeitet und haben hier alles, was ihnen etwas bedeutet: Freunde, Familie und vieles mehr. Was sie noch immer nicht haben, ist ein Bleiberecht in Deutschland: Selamet wurde im Mai 2017 zum zweiten Mal abgeschoben und Hikmet ist seit Anfang Juni in der JVA Gelsenkirchen inhaftiert, weil er sich „illegal“ in Deutschland aufhielt, nachdem die Behörden ihn vor zwei Jahren aufgefordert hatten, das Land zu verlassen.

Mit zwei Veranstaltungen wollen die AG NRW gegen Abschiebung!, Roma Art-Action, Treffpunkt Asyl Bochum, Kulturzentrum Bahnhof Langendreer und Amnesty International Bochum gemeinsam auf das Schicksal der Essener Familie Prizreni aufmerksam machen, die nur stellvertretend für viele andere marginalisierte Roma Familien in Deutschland steht, denen das Recht zu bleiben verwehrt wird.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos, wir freuen uns über Spenden!

Flyer-Download: RomanesDeutsch

Rap-Konzert mit Roma Art-Action

Ehrliche Beats und Morality Slam mit Kefaet & Selami Prizreni und den Freunden von Inclusion 4 Real & K.A.G.E, frei nach dem Motto: Wir leben Solidarität!
Freitag, 17.11.2017 um 19:30 Uhr im Nordpol (Münsterstr. 99, 44145 Dortmund)

Filmabend „Trapped by Law“ & Diskussion

Dokumentarfilm „Trapped by Law“ über die Abschiebe-Odysee der Roma-Brüder Prizreni in den Kosovo und zurück nach Essen (ca. 90 Minuten)
Samstag, 9.12.2016 um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer (Wallbaumweg 108, 44894 Bochum)

Kunstauktion 2017 – Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir im Dezember in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses Kunstwerke zugunsten unserer Menschenrechtsarbeit versteigern, dieses Jahr zum 46. Mal. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Mithilfe und laden Sie ein, sich mit der Einreichung künstlerischer Arbeiten zu beteiligen.

Der Termin und das Programm:

Die Auktion findet am Sonntag, dem 3. Dezember 2017 im „Tanas“ im Foyer der Bochumer Kammerspiele statt. Die Versteigerung beginnt um 12:00 Uhr und wird etwa bis 17:00 Uhr dauern.

Sie können sich beteiligen:

Es eignen sich Kunstgegenstände jeder Art, pro Geber sollten jedoch nicht mehr als drei eingereicht werden. Ein Drittel des bei der Auktion erzielten Erlöses – sie wird wie immer von Thom Pokatzky professionell durchgeführt werden – können Sie als Aufwandsentschädigung erhalten. Es würde unserer Arbeit sehr zugute kommen, wenn Sie auf diesen Betrag verzichten könnten oder ihn nach der Auszahlung durch uns zugunsten von Amnesty International spenden würden. Im letzten Fall erhalten Sie über diesen Betrag eine Spendenquittung.

Wie es funktioniert:

Bitte reichen Sie zwischen dem 22.10. und 5.11. (möglichst schon in der ersten Woche!) bis zu 3 Kunstwerke unter Verwendung des Lieferscheins im Café Ferdinand, Ferdinandstr. 44, 44789 Bochum ein. Wichtige Regeln im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Auktion erhalten Sie im Leitfaden.

Damit wir Ihre Werke sicher identifizieren können, füllen Sie bitte die Beschriftungsformulare aus und legen sie Ihren Werken bei. Gerne können Sie dazu das Onlineformular unter www.amnesty-bochum.de/Lieferschein nutzen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, ein digitales Foto Ihres Werks für die Online-Galerie beizufügen. Alternativ können Sie die Fotos auch per Email an kunstauktion@amnesty-bochum.de senden.

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Demo: Solidarität gegen Abschottung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck

Die Initiative Treffpunkt Asyl Bochum ruft für den 9. September 2017 zu einer Demonstration in Bochum unter dem Motto „Solidarität gegen Abschottung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck“ auf. Die Demo ist Teil der antirassistischen Aktionswochen „We’ll come united!“, die am 16.9. mit einer Parade für Teilhabe, Gleichberechtigung und Solidarität in Berlin enden sollen.

Wir schließen uns dem Aufruf an, denn Amnesty International teilt viele der gestellten Forderungen. Mehr Informationen zu Positionen von Amnesty International finden Sie auf amnesty.de, z.B. zur deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik und Rassismus in Deutschland.

Der Demo-Aufruf steht unter treffpunktasyl.org in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Die deutsche Fassung lautet: „Demo: Solidarität gegen Abschottung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck“ weiterlesen

Ich stehe zum Menschenrecht Asyl zu suchen, weil…

«Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.» – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 14

Beim Sommerfest an der Ruhr-Uni und beim Fest des Initiativkreises Flüchtlingsarbeit haben wir euch gefragt, warum ihr zu dem Menschenrecht steht, Asyl zu suchen. Herausgekommen ist eine schöne Fotoserie:

Vortrag zur Todesstrafe

  • „Die Todesstrafe hat eine abschreckende Wirkung.“
  • „Es gibt weniger Kriminalität in Ländern, in denen es die Todesstrafe gibt.“
    Richtig? Falsch.

    Wir laden euch ein zu einem Vortrag gegen die Todesstrafe.
    Unser Referent Alexander Bojcevic (Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe von Amnesty International) informiert über die aktuelle Situation weltweit. Erfahrt mehr darüber, warum Amnesty NEIN zur Todesstrafe sagt.

Fest des Initiativkreises Flüchtlingsarbeit

Zusammen sprechen, zusammen feiern, zusammen sein – dazu lädt der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit am 1. Juli von 16-22 Uhr an der KAP-Bühne im Bermuda3Eck zu einem großen interkulturellen Fest ein. Der Initiativkreis ist ein Zusammenschluss von mehr als 40 Bochumer Organisationen und Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, darunter auch Amnesty International Bochum. Wir sind mit einem Infostand dabei.

Einladung und Programm:

Ein Fest für Geflüchtete, Ehrenamtlich Engagierte und Bürger

Initiativkreis Flüchtlingsarbeit lädt ein zum interkulturellen Fest am 1. Juli von 16-22 Uhr am KAP im Bermuda3Eck.

Zusammen sprechen, zusammen feiern, zusammen sein – dazu lädt der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit am 1. Juli von 16-22 Uhr am KAP im Bermuda3Eck zu einem großen interkulturellen Fest ein. Der Initiativkreis ist ein Zusammenschluss von Bochumer Organisationen und Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind. Er stößt wichtige Diskussionen rund um die Flüchtlingshilfe an und trägt mit unterschiedlichen Veranstaltungen zur gelebten Integration von Geflüchteten bei. „Unser Ziel ist es, dass ein Fest von und mit Geflüchteten sowie von und mit ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern langfristig zur festen Institution in Bochum wird“, sagt Sven Lüttmann von der Initiative „HammeHilft!“.

Das Programm wartet von 16 bis 18 Uhr mit tollen Aktionen für Familien und Kinder auf: Kinderschminken, Clown, Spielstraße und Mit-Mach-Trommeln. Ab 18 Uhr beginnt das Abendbprogramm mit Bands wie „Yakamos“, „Grenzenlos“ von der Musikschule Bochum, einem Trommel und Tanz-Flashmob des WorldBeatClubs sowie dem Gospelchor J-Generation. Neben dem kulturellen Programm gibt es auch Redebeiträgen,  unter anderem von RefugeeStrike und der Zeitung „Neu in Deutschland“, die von Geflüchteten aus Bochum gestaltet wird. „Es wird ein Fest für alle“, sagt Nicole Ulrich vom Kinder- und Jugendring, „Geflüchtete, ehrenamtlich Engagierte, politisch Interessierte und Freunde von Musik und Tanz – für alle Bochumer Bürgerinnen und Bürger.“ Auf dem Platz vor der Bühne am KAP werden sich an verschiedenen Infoständen Initiativen und Organisationen des Initiativkreises Flüchtlingshilfe präsentieren.

Zeitgleich findet in der Rotunde eine Fotoausstellung statt: Die Fotojournalistin Judith Büthe zeigt dort eine Auswahl ihrer Bilder von Menschen auf der Flucht. Die Bochumerin hat Geflüchtete auf der Balkanroute begleitet und ist auf dem Mittelmeer mit zivilen Seenotrettern Einsatz gefahren. Ihre Bilder dokumentieren die vielen Schicksale von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Die Bochumer Organisation Treffpunkt Asyl wird um die Rotunde einen Grenzzaun mit Kleidungsstücken, Fotos und Fluchtresten behängen, um das Szenarium der Flucht noch greifbarer zu machen.

Infoabend zu Abschiebungen nach Afghanistan

Flyer Abschiebung nach Afghanistan bedeutet Tod

Einladung zu einem Informations-Abend zu Abschiebungen nach Afghanistan
Samstag, 24. Juni 18-21 Uhr Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Raum 6

Seit 40 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan, und Millionen Menschen sind auf der Flucht im Land selber, in den Nachbarländern und einige schaffen es auch bis Europa. In Deutschland sinkt die Anerkennungsquote drastisch für geflüchtete AfghanInnen, obwohl die Situation in ihrem Herkunftsland stetig schlechter wird. Einige Geflüchtete der Gruppe Nedaje Afghan (Afghanischer Aufschrei) werden als Zeitzeugen über ihr Leben und die erlebte Gewalt in Afghanistan berichten. Sie werden aus ihrer eigenen Perspektive politische Hintergründe und Fluchtursachen skizzieren und begründen, dass ihre Abschiebung nach Afghanistan Tod und Elend bedeuten würde.

Veranstalter: Treffpunkt Asyl Bochum und Amnesty International Bochum

Mehr Informationen:


اخراج به افغانستان یعنی مرگ

حدود چهل سال است که جنگ در افغانستان حاکم است و ملیون ها افغان از کشور پاه به فرار گذاشته اند.بعضی ها به کشور های همسایه و بعضی انها که توانستند به اروپا مهاجر شدند و فی الحال در المان هم بطور چشمگیر سهمیه مهاجرت انها بالا است و بیشتری انها به المان هم مهاجرت کرده اند .این بار اشخاصی را با خود داریم از گروه (ندای افغان ) که از حالات و خشونت ها در افغانستان برای ما شرح میدهند.انها از تجارب سخت و دشوار وحالات جنگی و همچنین دلایل مهاجرت اشان توضیحاتی ارایه میدارند و میخواهند با فصاحت بیان بدارند که اخراج به افغانستان به مثابه مرگ است

زمان :24.6.2017روز شنبه ساعت 18:00
im Bahnhof Langendreer, Raum 6: ادرس
Treffpunkt Asyl Bochum, Amnesty International Bochum: برگزار کنندگان