Infoabend zu Abschiebungen nach Afghanistan

Flyer Abschiebung nach Afghanistan bedeutet Tod

Einladung zu einem Informations-Abend zu Abschiebungen nach Afghanistan
Samstag, 24. Juni 18-21 Uhr Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Raum 6

Seit 40 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan, und Millionen Menschen sind auf der Flucht im Land selber, in den Nachbarländern und einige schaffen es auch bis Europa. In Deutschland sinkt die Anerkennungsquote drastisch für geflüchtete AfghanInnen, obwohl die Situation in ihrem Herkunftsland stetig schlechter wird. Einige Geflüchtete der Gruppe Nedaje Afghan (Afghanischer Aufschrei) werden als Zeitzeugen über ihr Leben und die erlebte Gewalt in Afghanistan berichten. Sie werden aus ihrer eigenen Perspektive politische Hintergründe und Fluchtursachen skizzieren und begründen, dass ihre Abschiebung nach Afghanistan Tod und Elend bedeuten würde.

Veranstalter: Treffpunkt Asyl Bochum und Amnesty International Bochum

Mehr Informationen:


اخراج به افغانستان یعنی مرگ

حدود چهل سال است که جنگ در افغانستان حاکم است و ملیون ها افغان از کشور پاه به فرار گذاشته اند.بعضی ها به کشور های همسایه و بعضی انها که توانستند به اروپا مهاجر شدند و فی الحال در المان هم بطور چشمگیر سهمیه مهاجرت انها بالا است و بیشتری انها به المان هم مهاجرت کرده اند .این بار اشخاصی را با خود داریم از گروه (ندای افغان ) که از حالات و خشونت ها در افغانستان برای ما شرح میدهند.انها از تجارب سخت و دشوار وحالات جنگی و همچنین دلایل مهاجرت اشان توضیحاتی ارایه میدارند و میخواهند با فصاحت بیان بدارند که اخراج به افغانستان به مثابه مرگ است

زمان :24.6.2017روز شنبه ساعت 18:00
im Bahnhof Langendreer, Raum 6: ادرس
Treffpunkt Asyl Bochum, Amnesty International Bochum: برگزار کنندگان

Infostand beim RUB-Sommerfest

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einem Infostand beim Uni-Sommerfest dabei:

Am 14. Juni findet zum 43. Mal das UNI Sommerfest auf dem Campus der Ruhr-Uni statt. Wie immer erwarten euch viele verschiedene Live Bands, leckeres Essen und ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Um 16:00 Uhr wird der Rektor das Sommerfest auf der Hauptbühne vor dem Audimax eröffnen und ab 16:15 Uhr gibt es dort ein abwechslungsreiches Live Musik Programm.
Nicht weniger spannend ist das musikalische Programm auf der BIBrock-Bühne auf dem Nordforum, wo es traditionell etwas rockiger zugeht.

Für Kinder startet das erste Highlight bereits um 15:00 Uhr, wenn im Audimax-Foyer zwei Maskenbildner aus dem Schauspielhaus die kleinen Gäste schminken. Im Audimax-Saal können die Kleinen sich ab 16:00 Uhr von einer Zaubershow und einem Mitmach-Theater begeistern lassen. Dort findet außerdem um 19:30 Uhr das klassische Konzert des Musischen Zentrums statt. In diesem Jahr zum ersten Mal durch das Sinfonische Blasorchester der RUB.

Das Q-West bietet wie immer eine Bühne für Poetry Slammer und Singer/Songwriter.

Das kleine „Street-Food-Festival“ wird auch in diesem Jahr wieder Bestandteil des Sommerfestes sein und diesmal um einige Stände erweitert, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Außerdem gibt es natürlich auch die Stände von verschiedenen studentischen Fachschaften und Initiativen auf dem Nordforum.

Höhepunkt des Sommerfestes wird wie immer das Feuerwerk um 22:45 Uhr sein.

Workshop „Einführung in das Thema Menschenrechte“

Was sind Menschenrechte? Warum sind sie so wichtig? Wo sind sie verankert und wer schützt sie? Was tun gegen Rassismus?

In Kooperation mit dem AStA der Ruhr-Universität Bochum informieren wir anhand verschiedener Übungen über die Menschenrechte und gesellschaftliche Probleme wie Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.

Internationaler Tag gegen Rassismus

Samstag, 25. März, 11-15 Uhr: Begegnung & Multikulturelles Essen auf dem Dr. Ruer Platz

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration gegen ein Apartheids-Gesetz in Süd-Afrika blutig niedergeschlagen. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen.

Am Samstag, den 25. März wollen wir darauf aufmerksam machen, dass auch gut ein halbes Jahrhundert später noch Menschen Tag für Tag rassistische Erfahrungen machen – auch in Deutschland. Das geht uns alle an. Denn Rassismus verneint die Gleichheit aller Menschen. Mit jeder rassistischen Handlung – ob gewollt oder ungewollt – werden Menschen abgewertet und ausgegrenzt. Rassismus trennt uns alle in ein „Wir“ und „die anderen“. Und: Rassismus ist in Deutschland wieder auf dem Vormarsch. Im Jahr 2016 verzeichnete die Bundesregierung nach vorläufigen Zahlen ca. 12.500 rechts motivierte Straftaten. Die Täter*innen fühlen sich durch ein gesellschaftliches Klima, in dem rassistische Ressentiments immer offener propagiert werden, ermutigt. Wenn zu rassistischen Taten und Worten geschwiegen wird, empfinden das rassistisch Handelnde als Zustimmung. Wer will, dass sich alle Menschen in unserer vielfältigen Gesellschaft sicher und frei fühlen, muss sich einmischen und gegen Rassismus aktiv werden.

Am Samstag wollen wir daher gemeinsam mit Treffpunkt Asyl Bochum mit einer Tafel der Solidarität und Mitmenschlichkeit ein Zeichen setzen und einen Ort der Begegnung schaffen: mit internationalen Speisen, Musik, Austausch und Infos rund um das Thema. Kommt vorbei, gesellt euch zu uns; wenn ihr mögt, bringt selbst etwas zu Essen mit! Gutes Wetter ist gebucht, aber selbst wenn das nicht klappen sollte, haben wir unter den Pavillions einen trockenen Platz für euch!

Weitere Informationen zum Thema Rassismus in Deutschland findet ihr auf www.amnesty.de/kampagne-gegen-rassismus-deutschland

Offener Brief: Recht auf Bildung gilt auch für Geflüchtete

Amnesty International Bochum unterstützt den Offenen Brief des Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur- BoFo e.V., in dem verschiedene Bochumer Organisationen, Gruppen und Initiativen fordern, geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Bochum endlich zu ermöglichen, zur Schule zu gehen.

Offenen Brief als PDF herunterladen

„Offener Brief: Recht auf Bildung gilt auch für Geflüchtete“ weiterlesen

Live-Hörspiel „Ready for Boarding“

Die englischsprachige Bochumer Amnesty-Gruppe läd ein zum Live-Hörspiel „Ready for Boarding“ im Bahnhof Langendreer.

Ready for Boarding – Live audio-play on the CIA torture report

Paris, Brüssel, Nizza, Würzburg, Ansbach. Zunehmende Verunsicherung in der europäischen Gesellschaft. Das Brachland-Ensemble wirft in der derzeitigen fragilen Lage einen Blick zurück auf den 11. September 2001 und die Auswirkungen auf den Umgang mit Bürger- und Menschenrechten – Werte, die in der jetzigen Situation erneut angreifbar erscheinen. Die Anschläge von 09/11 veränderten die politische und gesellschaftliche Stimmungslage gewaltig und führten dazu, dass die damalige US-Regierung ohne Rechtsgrundlage Menschen inhaftierte und folterte. Der Untersuchungsbericht des US-Senats über das geheime CIA-Verhör- und Internierungsprogramm deckt die Geschehnisse auf und diente dem Brachland-Ensemble als Basis für dieses Live-Hörspiel.

Drei SprecherInnen vertonen mit Hilfe weniger Requisiten den fassungslos stimmenden Text, der teils zu Dialogen umgeschrieben wurde und so den 600 Seiten starken Bericht in lebendige und schier unfassbare Situationen übersetzt. Atemberaubend ist dabei nicht nur die Perfidität der CIA-Verhörmethoden, sondern auch das Scheitern eine Bürokratie, die versagte, als es darauf ankam. In Anbetracht der Anschläge in Europa stellt sich die Frage, wie heute dieser Gefahr begegnet wird: Werden Europas Regierungen besonnener sein als aktuelle US-Präsidentschaftskandidaten, die die Wiedereinführung des CIA-Programms fordern?

Im Anschluss an die Aufführung findet eine Diskussionsrunde in Anwesenheit von Gruppenmitgliedern von Amnesty International sowie dem Ensemble statt.

Demonstration am 11.2. in Düsseldorf: Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Der Flüchtlingsrat NRW, das Bündnis Nedaje Afghan – Afghanischer Aufschrei und andere Organisationen rufen für Samstag, den 11. Februar 2017 zur Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan in Düsseldorf auf: https://www.facebook.com/events/374972492860534/

Mehrere Bundesländer haben sich bereits gegen Abschiebungen nach Afghanistan entschieden. Der neueste Bericht des UN-Flüchtlingswerks gibt ihnen recht, denn er zeigt überdeutlich, dass Afghanistan nicht sicher ist. NRW beteiligt sich bislang jedoch an Abschiebungen nach Afghanistan. Amnesty International Bochum ruft daher auf, sich an der Demonstration zu beteiligen. (Siehe dazu auch unseren Appell „Keine Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan – Jetzt vor Ort Verantwortung übernehmen!“)

Alles im Wunderland & United Voices

Einladung zu Theater, Musik und Informationen am Freitag, dem 20. Januar von 18:30-21:30 Uhr in der Christuskirche Bochum. Der Eintritt ist frei.

United Voices und der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit laden zu einem Abend der Begegnung und des Kennenlernens in die Christuskirche ein. Hauptakt ist das anrührende Theaterstück `Alles im Wunderland´, in dem sich 20 geflüchtete Menschen auf ihren Weg machen. Sie begegnen sich im Wunderland suchen und entdecken die eigene Identität und Träume. Ein Stück vom Entdecken, Finden, Suchen nach Etwas und Allem im Wunderland. Dazu gibt es Musikdarbietungen vom United Voices Chor, der Bochumer Gruppe Yaka­mos, verschiedenen Einzelmusikern, sowie Wortbeiträgen von Treffpunkt Asyl und Refugee Strike Bochum. Diver­se Orga­ni­sa­tio­nen der Flücht­lings­ar­beit bie­ten Info­ti­sche und kuli­na­ri­sche Spe­zia­li­tä­ten an.

Das Stück, das 20 Flücht­lin­ge – unter ihnen Syrer und Eri­tre­er – aus eige­nen Erfah­run­gen her­aus ent­wi­ckelt haben, arbei­tet mit der Illu­si­on vom „Wun­der­land“, dem Ankom­men hier, der Ent­täu­schung und dem Moment, der dar­in besteht, sich sel­ber wie­der zu fin­den. In und um das Stück her­um sind Auf­trit­te des United Voices Chors mon­tiert, der sich aus dem Jun­gen Schau­spiel­haus Bochum her­aus zu einer nicht nur mehr­spra­chi­gen, son­dern viel­stim­mi­gen For­ma­ti­on ent­wi­ckelt hat.

Programm:
  • 18.20 Uhr Entree: Yalcin Karakus (Sas) und Tharik Thabit (Kanoun)
  • 18.45 Uhr Begrüßung Frank Taschner
  • 18.50 Uhr Alles im Wunderland – defacto
  • 19.50 Uhr United Voices
  • 20.05 Uhr Pause
  • 20.30 Uhr HipHop
  • 20.35 Uhr Treffpunkt Asyl/RefugeeStrike
  • 20.50 Uhr Soufian Nasuv Romalieder
  • 21.00 Uhr Yakamos

Keine Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan – Jetzt vor Ort Verantwortung übernehmen!

Am 14. Dezember wurde die erste Sammelabschiebung aus der Bundesrepublik nach Afghanistan vollzogen – trotz 1.600 Toten und mehr als 3.500 verletzten Zivilist*innen allein im ersten Halbjahr 2016, Terroranschläge wie in Kabul (21. November, mindestens 27 Tote) oder im von der Regierung zuvor als sicher eingestuften Masar-i-Sharif (10. November, mindestens 4 Tote, 128 Verletzte, deutsches Konsulat in Trümmern) zeigen ganz klar: Afghanistan ist nicht sicher. Nach über 30 Jahren herrscht dort immer noch Krieg. Das Auswärtige Amt rät vor der Einreise in Afghanistan ab.

  • Wir fordern die Leitung und die Beschäftigten der Ausländerbehörde der Stadt Bochum auf: Machen Sie keine Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan möglich! Es sind Sie, die Beschäftigten der lokalen Ausländerbehörde, die den Prozess der Abschiebungen in Gang setzen. Sie entscheiden faktisch, welche Namen auf den Abschiebelisten stehen. Daher können Sie auch konkret dafür sorgen, dass kein Mensch aus unserer Stadt ins Kriegsgebiet abgeschoben wird. Sie stehen jetzt vor der Entscheidung, entweder Grundsätze der Menschenrechte zu beachten – oder sich durch die Vorbereitung, Mitarbeit und Ermöglichung der Abschiebungen auch ganz persönlich mit verantwortlich zu machen.
  • Wir fordern den Rat der Stadt Bochum auf: Sprechen Sie sich in einem Beschluss gegen Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan aus! Geben Sie den Beschäftigten der Ausländerbehörde, die sich nicht durch die Mitarbeit an den Abschiebungen mit verantwortlich machen wollen, damit politisch Rückendeckung. Machen Sie deutlich, dass Sie als politisch Verantwortliche von der Bochumer Verwaltung erwarten, dass sie Grundsätze der Menschenwürde einhält und sich nicht an Abschiebungen in Kriegsgebiete beteiligt.
  • Wir fordern Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtdirektor Michael Townsend auf: Übernehmen auch Sie Verantwortung! Machen Sie als Chef der Bochumer Verwaltung und als kommunaler Flüchtlingskoordinator deutlich, dass Sie sich gegen diese menschenfeindlichen Abschiebungen stellen und machen Sie klar: Afghanistan ist nicht sicher!

Wir fordern die Bochumer Mitglieder der Parteien auf: Machen Sie deutlich, dass Sie von Ihren Fraktionen im Rat sowie von den lokalen Verantwortlichen in Ausländerbehörde und Verwaltungsvorstand erwarten, Abschiebungen aus Bochum nach Afghanistan zu verhindern. Erklären Sie unmissverständlich, dass Sie ein Kapitulieren derjenigen, die hier vor Ort Entscheidungen treffen, nicht akzeptieren. Setzen Sie sich darüber hinaus auf allen Ebenen, auch auf Landes- und Bundesebene, für einen Stopp der Abschiebungen ein. Machen Sie Druck, damit die erzwungenen Vereinbarungen mit der afghanischen Regierung zur Aufnahme von Geflüchteten rückgängig gemacht werden.

Afghanistan ist nicht sicher – keine Abschiebungen in Kriegsgebiete!

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