Online-Gruppentreffen

Aufgrund der Corona-Pandemie finden unseren Gruppentreffen momentan als Online-Konferenz statt. Neue Interessenten sind herzlich willkommen – melde dich einfach unter info@amnesty-bochum.de um die Zugangsdaten zu erhalten. Weiterlesen

Kriminalisierung von Seenotrettung beenden, Verhinderung von Rettung kriminalisieren!

Hier der Redebeitrag von Amnesty International Bochum zur Wandermahnwache gegen die „Festung Europa“. Die weiteren Redebeiträge finden Sie auf bo-alternativ.de.


Die Bilanz der Seenotrettung im Jahr 2020: 1720 Einsätze, 357 Gerettete. Seit Beginn der Seenotrettung: 81.000 gerettete Menschenleben. Der Spiegel schreibt dazu: „Die Seenotretter können ihre Arbeit machen, weil sie die Bevölkerung hinter sich wissen. Unser stärkstes Argument in der Auseinandersetzung mit den Elementen ist die Solidarität. Es zählt allein das Ziel – Menschen aus Seenot zu retten.“

Das war 2017, zum 150-jährigen Jubiläum der Seenotrettung auf der Nord- und Ostsee. Im selben Jahr ertranken mindestens 3100 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer. Rettung gab es für sie keine, denn zu diesem Zeitpunkt haben die EU-Länder die staatliche Seenotrettung im Mittelmeer praktisch eingestellt und setzen alles daran, private Seenotrettungsschiffe unter fadenscheinigen Vorwürfen festzusetzen und Rettungscrews mit Klagen zu überziehen. Von Solidarität: keine Rede mehr. Leben retten: verboten. Das Mittelmeer ist eine tödliche Grenze, weil es eine tödliche Grenze sein soll. Die Länder Europas betreiben Abschottung um jeden Preis.

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Der Fall Assange – Ein chronologischer Überblick

Dieser Beitrag gehört zu einer losen Reihe, in der sich Aktive der Bochumer Amnesty-Gruppe mit Themen außerhalb der derzeitigen Gruppenarbeit auseinandersetzen. Ein Gastbeitrag.


Die Internetplattform „WikiLeaks“ geriet im Oktober 2010 durch die Herausgabe von fast 400.000 geheimen Dokumenten der US-Streitkräfte und des Geheimdienstes zum Irak-Krieg, in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Dokumente, welche nach Aussagen von WikiLeaks hauptsächlich von jungen Feldoffizieren niedergeschrieben wurden, bilden den Zeitraum vom 01.Januar 2004 bis zum 31. Dezember 2009 ab. Die Materialien führen zum einen zahlreiche Fälle auf, in welchen US-Soldaten Hinweise über Misshandlungen, Folterungen und Morde durch irakische Sicherheitskräfte ausschließlich dokumentiert und ihre Vorgesetzten darüber informiert haben und berichten ebenso über bis dahin unbekannte Zwischenfälle, bei denen mehr als 15.000 Zivilisten getötet worden seien. WikiLeaks-Gründer Julian Assange verteidigte die Publikation unter anderem dadurch, dass wie auch zuvor, bei den Dokumenten zum Afghanistan-Krieg, niemand gefährdet werde, da die Materialien bearbeitet wurden.

Die USA werfen ihm Beihilfe zur Veröffentlichung geheimer Dokumente vor. Bei einer Verurteilung in allen 18 Anklagepunkten würden Julian Assange 175 Jahre Haft drohen.

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Online-Workshop: Todesstrafe

Am 1. März 2021 ab 18 Uhr läd Amnesty International Bochum zu einem Online-Workshop zum Thema Todesstrafe ein. Wir besprechen die aktuelle Lage weltweit sowie in Deutschland und erläutern Zahlen und Fakten über die Todesstrafe.

Außerdem fragen wir uns: Wie gehe ich damit um, wenn jemand in meinem persönlichen Umfeld die Todesstrafe gutheißt und sogar verteidigt? Wie kann man solchen Argumenten begegnen und im Familien- oder Bekanntenkreis ein oftmals polarisierendes Thema besprechen?

Dies alles wollen wir in diesem Workshop mit euch erarbeiten.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Corona-Impfungen: Wie kann der Impfstoff global gerecht verteilt werden?

Dieser Beitrag gehört zu einer losen Reihe, in der sich Aktive der Bochumer Amnesty-Gruppe mit Themen außerhalb der derzeitigen Gruppenarbeit auseinandersetzen. Ein Gastbeitrag von Marius Rogall.


Nachdem die europäische Arzneimittelbehörde Ende Dezember dem ersten Impfstoff gegen das Coronavirus eine bedingte Marktzulassung erteilt hatte, stiegen in Deutschland die Hoffnungen auf ein absehbares Ende der Pandemie. Die Bundesregierung stellte zuerst für Mitte des Jahres, jetzt bis zum Ende des dritten Quartals, allen Bürger*innen ein Impfangebot in Aussicht. Trotzdem gab es in den letzten Wochen Kritik an der deutschen Impfstrategie. Das Impftempo sei im internationalen Vergleich viel zu langsam. Und tatsächlich sind in anderen Industrieländern, wie der USA oder Großbritannien, schon größere Anteil der Bevölkerung geimpft als in Deutschland.

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Struktureller Rassismus: Ein Fall in Bochum?

Dieser Beitrag gehört zu einer losen Reihe, in der sich Aktive der Bochumer Amnesty-Gruppe mit Themen außerhalb der derzeitigen Gruppenarbeit auseinandersetzen. Ein Gastbeitrag von Maria Wargin.


Am 15.09.2020 wurde ein Fall einer Polizeikontrolle eines Bochumer Schülers öffentlich, die sich allem Anschein nach diskriminierenden Kriterien richtete. Uber den Vorfall berichten der betroffene Schüler Ada Ç., die Medizinische Flüchtlingshilfe bei bochum-alternativ und WAZ. Wenn sich der Vorfall wie dargestellt zugetragen hat, ist es ein Fall vom sogenannten Racial Profiling.

Was ist Racial Profiling? Warum gefährdet rassistisch motivierter Amtsmissbrauch bei der Polizei unsere Gesellschaft im besonderen Maß? Welche Studien und Maßnahmen brauchen wir, um die derzeitige Polizeipraxis zu verbessern? Könnte präventive Überwachung polizeilicher Arbeit zur Lösung des Problems beitragen? Mit diesen Fragen setzt sich der vorliegende Artikel auseinander: Artikel als PDF herunterladen (120kb)

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FÄLLT AUS: Filmvorführung „Pride“ (OmU)

ACHTUNG: Termin wurde abgesagt!

In Kooperation mit dem Endstation Kino zeigen wir am Europäischen Kinotag den Film „Pride“ in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln. Im Anschluss wird es ein Filmgespräch geben.

Ein Handschlag hat schon vieles besiegelt.
So auch die außergewöhnliche Liaison zweier Gruppen, die sich im Sommer 1984 in England gefunden haben: Bronski Beat trifft Gaelic Folk oder auch… eine ausgelassene Schwulen- und Lesbentruppe aus London trifft auf streikende Waliser Bergarbeiter. Irritationen beim ersten Aufeinandertreffen sind vorprogrammiert! Doch spätestens als der exzentrische Jonathan den hüftsteifen Walisern zeigt, was echtes Disco-Feeling ist, scheint das Eis gebrochen… Doch nicht in jedem Waliser finden die couragierten Großstädter einen dankbaren Verbündeten und stellen so ein ganzes Dorf auf den Kopf.
Die LGSM (Lesbians and Gays Support the Miners) sammelt für ihre Kumpel Geld in bunten Eimern und stellen sich damit farbenfroh der gnadenlosen Politik von Margaret Thatcher entgegen. Zwischen den neuen Komplizen entwickelt sich eine besondere Freundschaft, mit bis heute historischen Folgen…

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FÄLLT AUS: Kunstauktion 2020 – Ausstellung und Online-Versteigerung

Leider sehen wir angesichts der derzeitigen Entwicklung der Corona-Pandemie keine Möglichkeit, unsere traditionelle Bochumer Amnesty-Kunstauktion in diesem Jahr durchführen zu können. Schweren Herzens müssen wir daher die angekündigte Ausstellung sowie die dazugehörige Online-Versteigerung absagen.

Die jährliche Bochumer Kunstauktion zugunsten von Amnesty International Bochum findet auch 2020 statt – allerdings aufgrund der Corona-Pandemie anders als gewohnt. Anstelle der üblichen Versteigerung im Prinz Regent Theater wird es dieses Jahr eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Gruppe Elf Bochum e.V. (Velsstr. 19, 44803 Bochum) geben. Zugleich werden die Werke in einer Online-Galerie gezeigt. Im Ausstellungszeitraum können Sie vor Ort oder online Gebote auf die Exponate abgeben, oder sie zum Listenpreis direkt erwerben. Ersteigerte Werke erhalten Sie innerhalb von Bochum kostenfrei nach Hause geliefert oder können Sie nach Ende der Ausstellung abholen. Weiterlesen

Gruppentreffen ab jetzt im Botopia + online

Botopia

Da die „Oase“ weiterhin geschlossen hat, treffen wir uns ab sofort jeden 1. und 3. Dienstag des Monats um 19 Uhr im Botopoa (Griesenbruchstr. 9, nahe Jahrhunderthalle). Die Teilnahme vor Ort ist nur nach Anmeldung möglich, da aufgrund von Corona nur wenige Personen anwesend sein dürfen. Es ist jedoch möglich, auch online per Videokonferrenz am Treffen teilzunehmen. Zur Anmeldung oder um die Meeting-Zugangsdaten zu erhalten, melde dich bitte per E-Mail an info@amnesty-bochum.de.

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