Dieser Beitrag gehört zu einer losen Reihe, in der sich Aktive der Bochumer Amnesty-Gruppe unabhängig von unseren aktuellen Schwerpunkten mit Menschenrechten auseinandersetzen. Ein Gastbeitrag von Solmaz Gholami.
Für mich als Iranerin und als Mitglied von Amnesty International ist es wichtig, genauer auf mein Umfeld zu schauen und zu sehen, was iranische Landsleute sogar im Exil für Iran tun. Diese Aufmerksamkeit ist selbst Teil einer zivilgesellschaftlichen Bewegung, die keine geografischen Grenzen kennt und in unterschiedlichen Formen von politischem und sozialem Handeln bis hin zu Kunst und Narration fortgesetzt werden kann.
Auf diesem Weg entstand für mich die Frage, wie ich als Aktivistin eine wirksamere Rolle einnehmen kann, wie man genauere und greifbarere Informationen über das, was im Iran geschieht, an andere vermitteln kann, wie man zeigen kann, welche Anstrengungen wir Iraner*innen im Ausland für unsere Bevölkerung und unser Land unternehmen, und wie sich zwischen den fragmentierten Erfahrungen des Exils, dem kollektiven Gedächtnis und der zivilen Verantwortung eine lebendige Verbindung herstellen lässt.





