10 Jahre Netzwerk Flüchtlinge Langendreer

Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer wird 10 Jahre – wir feiern mit und steuern einen Redebeitrag zur Jubiläumsveranstaltung bei. Außerdem erwarten euch ein Konzert des Ensembles grenzen.los der Musikschule Bochum, die Eröffnung der Ausstellung „Wie meine Hoffnung überlebt hat“ und Fotos und Informationen zum Engagement des Netzwerks.

Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer wird 10 Jahre – und das wollen wir feiern! Wir laden herzlich ein zum Jubiläum. Neben einem Konzert des Ensembles grenzen.los der Musikschule Bochum erwartet euch die Ausstellungseröffnung „Wie meine Hoffnung überlebt hat“ des evangelischen Frauenreferats im kino.café. Auf der Bühne setzen lokale Initiativen mit Redebeiträgen ein starkes Zeichen gegen aktuelle Menschenrechtsverletzungen und die Verschärfung des Asylrechts – in Deutschland und an den EU-Außengrenzen. Fotos aus den letzten zehn Jahren zeigen das Engagement unseres Netzwerks: für Integration, Begegnung und sozialen Zusammenhalt im Stadtteil.
Kommt vorbei, feiert mit uns und zeigt Haltung für eine solidarische Gesellschaft – gestern, heute und in Zukunft!

Zur Ausstellung:

Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Netzwerks Flüchtlinge Langendreer zeigen wir die Ausstellung „Wie meine Hoffnung überlebt hat – Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung“.

Sie leben mitten unter uns: Frauen, die in ihrem Leben zur Flucht gezwungen waren – junge und alte Frauen, Frauen, die ihre Wurzeln in Deutschland haben ebenso wie solche, die aus vielen anderen Ländern hierher geflüchtet sind. Ihre Kraft schöpfen sie aus Musik, Tanz – und vor allem aus der Hilfe und Unterstützung durch andere Menschen.

Elf Frauen aus Bochum und Umgebung haben ihre Geschichten erzählt: Wie sie den gefährlichen Weg über den Grenzfluss Kongo gewagt haben. Wie sie als Kind die Tiere auf dem Bauernhof in Ostpreußen zurücklassen mussten. Wie sie als alte Frau aus Syrien über das Mittelmeer flüchteten. Oder wie sie als kleines Mädchen aus Königsberg stammend auch Jahre später im Ruhrgebiet noch als Flüchtlingskind angefeindet wurden.

Diese und weitere Geschichten präsentiert die Ausstellung „Wie meine Hoffnung überlebt hat“ auf eindrucksvolle und lebendige Weise.