No Other Land

In Kooperation mit dem Studienkreis Film (SKF) der Ruhr-Uni Bochum zeigen wir am Dienstag, dem 3. Februar im Uni-Kino den oscarprämierten Film „No Other Land“, der den Kampf um das Bleiberecht in Masafer Yatta, einer durch die israelische Siedlungspolitik bedrohten Gemeinde im Westjordanland, dokumentiert. Aus persönlicher Perspektive zeigt die Langzeitdokumentation die von Vertreibung, Gewalt und staatlicher Repression geprägte Alltagsrealität und legt offen, wie Ungerechtigkeit, Kontrolle und Widerstand zusammenwirken.

Der Film wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Es gibt eine kurze Einführung von Amnesty International und anschließend die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Achtung, das Gruppentreffen von Amnesty Bochum im Haus der Begegnung entfällt aufgrund der Filmvorführung!

Das Uni-Kino ist unabhängig von der Uni-Zugehörigkeit für alle Interessierten zugänglich. Tickets gibt es an der Abendkasse. Eintritt 2,50 €, zzgl. der SKF-Mitgliedskarte 0,50 € (einmalige Kosten, kein Abo, gültig für ein Semester).

Über den Film:

Wie gelingt Widerstand, wenn die Ohnmacht überwiegt? Wie die Hoffnung auf Freiheit nicht aufgeben, wenn das Leben in der Heimat durch eine gewaltsame, beängstigende Besatzung geprägt ist? Zwei junge Männer, ein Israeli und ein Palästinenser, machen sich gemeinsam auf die Suche nach einem Weg hin zu mehr Solidarität und Verständnis. Angesichts der bedrückenden Realität in ihrem Heimatland Israel schließen sie ein Bündnis und trotzen den scheinbar unüberwindbaren Konfliktlinien…

NO OTHER LAND ist ein kraftvoller Dokumentarfilm, der tief in den anhaltenden Konflikt und die Verdrängung im Westjordanland eintaucht. Der Film folgt dem palästinensischen Aktivisten Basel und dem israelischen Journalisten Yuval, die sich durch ihre gemeinsame Überzeugung, die Wahrheit ans Licht zu bringen, näherkommen, obwohl sie aus gegensätzlichen Welten stammen. Die Zerstörung von Masafer Yatta, einem kleinen palästinensischen Dorf, das seit Jahrzehnten dem ständigen Druck der israelischen Behörden ausgesetzt ist, steht im Mittelpunkt des Films. Der Dokumentarfilm fängt die rohe Realität des Lebens unter der Besatzung ein und beleuchtet die alltäglichen Kämpfe der palästinensischen Gemeinschaft, die mit der drohenden Zwangsräumung und der Zerstörung ihres Zuhauses konfrontiert ist.

Während Basel unermüdlich für das Überleben und die Rechte seines Volkes kämpft, versucht Yuval, die Komplexität des Konflikts durch seinen Journalismus zu vermitteln. Was als dokumentarische Erzählung über Zerstörung und Widerstand beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte über Menschlichkeit, Zusammenarbeit und die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn Menschen über ideologische und politische Barrieren hinweg zusammenarbeiten. No Other Land zeigt, wie inmitten von Zerstörung und Leid unerwartete Bündnisse entstehen können, und fordert das Publikum auf, die Konflikte im Nahen Osten aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Regie: B. Adra, Y. Abraham, H.Ballal, R. Szor | NOR/PSE 2024 | 96 min

»Erschütternd und intensiv« – Variety
»Grundlegende Betrachtung« – Guardian
»Ein Must See« – The New York Times

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