Film & Frauenrechte in Indien: Feminichi Fathima

Im Rahmen des Seminars „Film und Frauenrechte in Indien und Pakistan“ zeigen wir das preisgekrönte Malayalam-Drama „Feminichi Fathima“ (2024) ein, ein feinfühliger und zugleich kraftvoller Film über Geschlechtergerechtigkeit, Alltagswiderstand und Selbstbestimmung. Im Zentrum steht Fathima, eine junge Frau aus einer konservativen Gemeinschaft in Kerala, deren Leben von traditionellen Rollenbildern geprägt ist. Als sie beginnt, scheinbar kleine Entscheidungen für sich selbst zu treffen, entwickelt sich daraus eine leise, aber tiefgreifende Form des Widerstands gegen patriarchale Strukturen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie selbst alltägliche Handlungen zum Ausgangspunkt für Veränderung werden können. Feminichi Fathima zeichnet sich durch seinen ruhigen, oft humorvollen Zugang zum Thema Feminismus aus und macht deutlich, dass gesellschaftlicher Wandel nicht immer laut sein muss. Vielmehr liegt die Stärke des Films in seiner subtilen Darstellung von Unterdrückung und Emanzipation im Alltag.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt, um Raum für Austausch über Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und die Situation von Frauen in Indien und Pakistan zu schaffen.

Trailer:

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